Acer Aspire One: Windows-Nutzer im Vorteil?

Die Produktpolitik von Acer das in diesem Monat erscheinende Netbook Acer Aspire One schien klar: Für eine Windows XP Lizenz sind beim Top Modell EUR 40 Aufpreis zu ansonsten identischen Ausführung mit Linpus Linux zu bezahlen.

Offensichtlich ist das aber noch nicht das letzte Wort: Nachdem Anfang des Monats eine verbesserte HDD (120 Gbyte statt 80 Gbyte) für beide Versionen angekündigt wurde, scheint man sich in Taiwan umentschieden zu haben. Wie die Digitimes berichtet, kommen nur Käufer des Acer Aspire One A150X (EUR 399 mit Windows XP) in den Genuss der größeren Festplatte.

Und, für viele Interessierte noch wichtiger: Acer möchte dem A150X weiterhin einen starken sechszelligen Akku beilegen, während die mit Linux bestückten Geräte nur mit einer 2200mAh Batterie ausgeliefert werden. Der auch dem Acer Aspire One A110 (EUR 329, Linpus Linux, 8 Gbyte SSD) beiliegende Akku hielt im Test rund drei Stunden durch - eine doppelt so hohe Laufzeit ab Werk bringt ansonsten nur der Eee PC 901 mit.

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Heute endet Windows XP Vertrieb

Fast sieben Jahren nach der Markteinführung stellt Microsoft heute den Vertrieb ihres weit verbreiteten Betriebssystems Windows XP ein. Allerdings verschwindet die Software mit dem Verkaufsstopp nicht unvermittelt, vielmehr ist es ein Abschied auf Raten.

Händler können zeitlich unbefristet noch vorhandene Softwarebestände verkaufen. Wer einen neuen PC mit Windows Vista Business oder Ultimate erwirbt, kann zudem kostenlos auf XP downgraden.

Weiterhin - bis Juni 2010 - kommt Windows XP zudem auf Netbooks und sogenannten Nettops (’No frills’ Computer wie die Eee Box) zum Einsatz. Das kündigte Microsoft im April als Reaktion auf den Überraschungserfolg des Eee PC 4G an: Da das hardwarehungrige Windows Vista die meisten Netbooks überfordert, erlebt Windows XP auf Acer Aspire One, MSI Wind / Medion Akoya mini, Dell E und der Eee-Familie seinen zweiten Frühling.

Auch das HP 2133 Mini-Note - ursprünglich nur mit Linux oder Windows Vista erhältlich - gibt es mittlerweile im Verbund mit Windows XP.

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Dell E kommt zum Kampfpreis


Der US-Branchenriese Dell meint es offenbar ernst mit seinem Einstieg in das ‘Eee PC Segment’. Die gestern von engadget.com publizierten Spezifikationen des nun Dell E genannten Netbooks (ehemals Dell Inspiron Mini) lassen für August einen weiteren gefährlichen Konkurrenten für Asus’ Eee PC 900/901 erwarten.

Der Neun-Zoller wird - wie von Dell gewohnt - in verschiedensten Konfigurationen erhältlich sein. Angedacht sind bei einer 1,6 GHz Intel Atom CPU Solid State Drives mit 4 bis 16 Gbyte Speicherplatz, 512 Mbyte oder 1 Gbyte RAM sowie wahlweise ein Linux-OS oder Windows XP.

Auf allen Dell E soll zudem ein BlackTop genanntes ‘Instant On’ Betriebssystem installiert sein, mittels dem innerhalb weniger Sekunden rudimentäre Anwendungen bedient sowie im Internet gesurft werden kann. Asus hat eine solche Technologie bereits im Januar unter dem Namen Splashtop präsentiert.

Mit der günstigsten Ausstattung soll der Dell E ab August für nur $299 verkauft werden, womit sich die Kalifornier die Preisführerschaft im 8,9″ Segment sichern dürften. Wann und für wieviel der Dell E nach Deutschland kommt, hat das Unternehmen noch nicht verlauten lassen.

Classmate PC / Olidata JumPC Classmate verfügbar

Hinter dem sperrigen Namen Olidata JumPC Classmate verbirgt sich Intels Gegenentwurf zum 100-Dollar-Laptop.
Der Classmate PC soll zwar - ähnlich wie das Gerät des OLPC-Projekts - vorwiegend in Entwicklungsländern verkauft werden, Intel plante aber schon früh einen Rollout auch in Industrienationen.

Tatsächlich ist der Classmate PC als JumPC Classmate vom italienischen PC-Spezialisten Olidata schon jetzt in Deutschland erhältlich. Zum Verkaufspreis von EUR 299 offeriert etwa Comtech den Sieben-Zoller (800×480px) als ’sofort verfügbar’.

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Medion Akoya mini E1210 in Taiwan gezeigt, vorbestellbar

Auch der Essener IT-Vertriebler Medion hat auf der Branchenmesse Computex vergangene Woche ein Testgerät des Medion Akoya mini E1210 - bereits mit deutscher QWERTZ-Tastatur - ausgestellt.

Das etwa 1,2 kg leichte 10″ Netbook ist eine gebrandete und insbesondere für den deutschen Markt bestimmte Ausführung des MSI Wind U100 mit identischen technischen Daten: 1,6 GHz Intel Atom CPU, 1 Gbyte RAM, 80 Gbyte HDD. Als Betriebssystem kommt Windows XP zum Einsatz.

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AMD: 7″ Touchscreen UMPC & günstiger Neun-Zoller

Der UMPC-/Netbook-Markt ist derzeit fest in der Hand von Intel. Nahezu alle in den letzten Wochen vorgestellten Geräte haben eine CPU der Kalifornier an Board - zumeist die Low Budget Lösung Intel Atom.

Doch die Konkurrenz schläft nicht: AMD, weltweite Nummer 2 in der Chipproduktion - hat auf der Computex völlig unerwartet gleich zwei eigene UMPCs vorgestellt, mit denen Intels Dominanz gebrochen werden soll.

Neben einem Neun-Zoller, der es preislich und technisch mit Eee PC 900 & Co. aufnehmen soll, zeigen die Amerikaner in Taipeh ein kompaktes High End Gerät.

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One A120: 7″ WinXP UMPC ab Freitag für EUR 279,-

Praktisch aus dem Nichts bekommt der Eee PC hierzulande ernsthafte Konkurrenz. Der im ostfriesischen Friedeburg ansässige IT-Händler one.de will ab kommendem Freitag ein dem Eee PC auf dem Papier nahezu gleichwertiges Laptop anbieten, den Taiwanesen aber im Preis um EUR 20,- unterbieten.

Das One A120 betitelte Gerät - heise.de zufolge eine asiatische Auftragsproduktion - kommt wie der Eee PC 4G mit einem 800×480px auflösenden 7″ Display daher.
Die Größe des Flash-Speichers (4 Gbyte) entspricht ebenso den Eee PC Spezifikationen wie der verbaute RAM-Baustein (512 Mbyte). Auch die Webcams (0,3MP) geben sich nichts.

Der 4400mAh Akku soll dem Hersteller zufolge 3,5h-4h netzlosen Betrieb ermöglichen.

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Neues vom MSI Wind

Viele Produktbilder sowie die genauen Gerätespezifikationen hat der Motherboard-Spezialist MSI in den vergangenen Tagen zu seinem Wind PC verbreitet.

Der UMPC wird wie erwartet sowohl mit 8,9″ als auch mit 10″ Displays zu haben sein, die native 1024×600 Pixel auflösen. In den je nach Konfiguration EUR 299 bis EUR 699 teuren Geräten werkelt eine 80 Gbyte große 2,5″ Festplatte, hinzu kommen 1 Gbyte RAM. Als Betriebssystem wird Windows XP vorinstalliert. Dies geht aus einer Pressemeldung des Konzerns hervor.

Der optisch unverkennbar an den Eee PC (900) angelehnte MSI Wind kann gegenüber diesem vor allem über eine längere Laufzeit (bis zu 6h), größere Tasten, Bluetooth sowie mehr Speicherplatz (allerdings mechanisch und somit stoßempfindlich) punkten.

Mit einem Release ist zeitnah zu rechnen, aufgrund der Bestückung mit Intels neuem Atom-Prozessor jedoch nicht vor Mitte bis Ende Juni.

Eine ganze Reihe hochauflösender Fotos - bereitgestellt vom Hersteller, zuerst publiziert von Engadget China - geben einen guten visuellen Eindruck vom MSI Wind.

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Kohjinsha SA5 (E8) im Test

Der Kohjinsha SA5 (alias Kohjinsha E8) weiß mit Features zu glänzen, die Eee PC Anwender bei Ihrem Winzling schmerzlich vermissen: Eine native Auflösung von 1024×600px auf 7″, optionales Bluetooth, Touchscreen und äußerst großzügig dimensionierter Speicherplatz stehen auf der Habenseite.

Das Killer-Feature des ab EUR 510 erhältlichen Geräts ist aber zweifellos der um 180° dreh- und klappbare berührungsempfindliche Bildschirm, der den Kohjinsha SA5 in kürzester Zeit zum Tablet PC mutieren lässt.

Wir haben den Kohjinsha SA5 in den vergangenen drei Wochen ausgiebig unter die Lupe genommen und freuen uns, nun die erste deutschsprachige Review zu diesem interessanten UMPC publizieren zu können.

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Medion Akoya mini E1210 - 10″ zum Preis von 8.9″

Wer sich mit 8.9″ Bildschirmdiagonale begnügt, wird schon in Kürze die Qual der Wahl haben: Eee PC 900, HP 2133, Acer Aspire One und viele ähnliche Geräte kommen in den nächsten Monaten auf den deutschen Markt. Moderat bepreiste 10″ UMPC sind dagegen - noch - Mangelware.

Der deutsche PC-Spezialist Medion - bekannt durch seine vorwiegend über Lebensmittel-Discounter abgesetzten Desktop-Rechner - verspricht nun Abhilfe. Zum bereits im März auf dem eigenen CeBIT-Messestand gezeigten UMPC Medion Akoya mini E1210 haben die Essener gegenüber einem französischen Magazin nun weitere Spezifikationen preisgegeben.

Der in edlem Klavierlack-Design daher kommende Medion Akoya mini E1210 - Medion macht seinem neuen Werbeslogan ‘Hightech in schön’ hier alle Ehre - verfügt über ein großes 10″ Display nebst entsprechend großzügig dimensioniertem Keyboard. Das von einem Intel Atom Prozessor (1,6 GHz) und 1 Gbyte RAM angetriebene E1210 wird mit Windows XP betrieben, das auf einer mechanischen 1,8″ 80 Gbyte Festplatte vorinstalliert sind. Im Displayrahmen findet sich die obligatorische Webcam (1,3 MP).

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