Netbooks bringen Microsoft in Zugzwang

Momentan werden rund 70% aller verkauften Netbooks mit einem Windows-OS ausgeliefert, meldet das Finanzblatt Bloomberg unter Berufung auf eine Microsoft-Sprecherin. Was auf den ersten Blick viel erscheint, relativiert sich bei einem Blick auf Microsofts generelle Marktmacht im PC-Bereich: Neun von zehn Computer werden (immer noch) mit einem vorinstallierten Betriebssystem aus Redmond verschifft.

Dabei sah es Anfangs noch wesentlich bedrohlicher aus: Das “Ur-Netbook”, der Eee PC 4G, wurde (außerhalb Asiens) ausschließlich mit Xandros Linux an Bord verkauft. Wie ASUS setzen die meisten Netbook-Hersteller zumindest bei ihren günstigen Einstiegsmodellen auf das freie Betriebssystem.

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Windows 7 läuft auf aktuellen Netbooks

Obwohl Windows 7 nicht vor Ende 2009 erwartet wird, ist der Vista-Nachfolger in diesen Tagen bereits in aller Munde. Kaum präsentierte Microsoft der Öffentlichkeit eine BETA-Version des rundum überarbeiteten Betriebssystems, tauchten Images zum Eigengebrauch bei einschlägigen Tauschbörsen auf.

Bis auf HP’s 2133 Mini-Note und Kohjinsha-Geräten kommen alle aktuellen Netbooks mit dem inzwischen sieben Jahre alten Windows XP daher. Das hardwarehungrige Windows Vista ist - obwohl durchaus akzeptabel betreibbar - für die meisten Netbook-Hersteller kein Thema. ASUS-Chef Jerry Shen beispielsweise kündigte bereits an,bei der Eee PC Familie auch künftig einen Bogen um Vista zu machen und direkt auf Windows 7 zu wechseln.

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HP 2133 Mini-Note ab Mai auch mit Windows XP

Der HP 2133 Mini-Note hat zweifellos das Potenzial, dem Eee PC 900 Marktanteile streitig zu machen: Ein schickes Äußeres, überzeugende Technik und nicht zuletzt die Marktmacht des weltgrößten PC-Verkäufers dürften dem UMPC zu großem Erfolg verhelfen.

Schmerzlich vermisst wurde bei dem in den USA bereits erhältlichen Gerät bislang die Möglichkeit, den HP 2133 mit vorinstalliertem Windows XP zu bestellen. Momentan haben Interessenten nur die Wahl zwischen SuSE Linux und Windows Vista, dessen Ressourcenhunger insbesondere bei den mittleren Konfigurationen negativ auffällt.

Im Mai wird dieser Missstand dem Laptop Magazine nach aber beseitigt. Hewlett Packard wird ab Mitte Mai seinem 2133 optional auch Windows XP in der ‘Professional’-Version beilegen. Sicherlich eine richtige Entscheidung: Vista-2133er krankten an einer unakzeptabel hohen Bootzeit - bei ultramobilen Geräten besonders schwerwiegend -, der Grafikchip ist mit der Darstellung der Aero-Oberfläche überfordert.
Anwendern beim Betriebssystem die Wahl zu lassen, ist ein leider immer noch kaum verbreiteter Service von PC-Herstellern.

Der HP 2133 ist seit einigen Tagen in den USA sowie ab Mai in England zu haben. Der Verkaufsstart in Deutschland wurde noch nicht datiert, sollte aber zeitnah erfolgen.

HP 2133 Mini-Note im Überblick

HP 2133 Mini-Note
HP 2133 Mini-Note

Die Übersicht zum HP 2133 Mini-Note, dem Eee PC 900 Rivalen des Weltmarktführers, ist auf eine laufend aktualisierte Infoseite umgezogen.
-> HP 2133 im Überblick

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