HDDs in Laptops ein Auslaufmodell

Die Ära von stoßempfindlichen mechanischen Festplatten in Laptops neigt sich Experten zufolge ihrem Ende. Innerhalb weniger Jahre würden konventionelle HDDs vollständig durch Solid State Drives ersetzt werden, mit denen erstmals über den Eee PC 4G eine breite Anwendergruppe konfrontiert wurde.

Der Vorteile von Flash-Speicher - im Vergleich zu HDDs leichter, robuster, stromsparender, kürzere Zugriffszeiten - sind sich auch andere Hersteller von Netbooks bewusst: Acer Aspire One, Dell E und HP 2133 Mini-Note (in einigen Ausführungen) kommen mit Solid State Drives daher.

MSI Wind sowie der baugleiche Medion Akoya mini E1210 sind dagegen noch mit konventionellen Hard Drives bestückt. Vorteil für die Kunden: Für das gleiche Geld gibt es wesentlich mehr Speicherplatz - obwohl sich die SSD-Preise im freien Fall befinden, beträgt der ‘Preis pro Gigabyte’ immer noch ein Vielfaches konventionellen Speichers.

Nicht umsonst sind im Eee PC 900 gleich zwei Solid State Drives verbaut - nur so konnten die Kosten niedrig gehalten, ganze 20 Gbyte (Linux-Modell) Speicherplatz möglich gemacht werden.

Auch der aktuelle Speicherriese unter den Netbooks kommt von Asus: Der Eee PC 1000 ist zwar noch nicht erhältlich, soll aber über insgesamt 40 Gbyte Flash-Speicher verfügen - ein Fassungsvermögen, dass den Ansprüchen vieler Anwender bereits genügen dürfte. Der bis zu 160 Gbyte große HDD-Speicherplatz im HP 2133 Mini-Note etwa wird nur in den wenigsten Nutzungsszenarien sinnvoll befüllbar sein.

<via Spiegel Online>

Acer Aspire One im Test

Die weltweit erste Review zum Acer Aspire One kommt aus Deutschland: Chip Online hatte die Möglichkeit, ein Vorseriengerät des knapp ein Kilogramm leichten Neun-Zollers zu testen.

Das Arbeitstempo vom Acer Aspire One - als Betriebssystem kommt ein abgespecktes Linpus Linux zum Einsatz - wird als überraschend hoch beschrieben, bedenkt man die vergleichsweise bescheidene Ausstattung (1,6 GHz Intel Atom N270, 512 Mbyte RAM). Auch die Bedienung der Arbeitsoberfläche ging im Test intuitiv von statten. Der etwas magere Flash-Speicher (8 Gbyte, ab Werk 4,7 Gbyte frei) ließ sich problemlos mittels SDHC-Karten erweitern - der zusätzliche Speicherplatz wird automatisch zum Gesamtplatz addiert.

Acer Aspire One

Der 2200mAh Akku des Acer Aspire One - im Eee PC 900 werkelt eine doppelt so starke Batterie - schlug sich wacker, im Normalbetrieb reichte die Puste knapp drei Stunden. Offeriert Acer hier leistungsstärkeres Zubehör und optimiert das Gerät bis zum Release auf Stromsparung, ließen sich im Vergleich zur Konkurrenz absolute Top-Werte realisieren.

Im Fazit sprechen die Münchner eine klare Kaufempfehlung für den Acer Aspire One aus: Verarbeitung, Usability und Optik konnten voll überzeugen.

Der getestete Acer Aspire One kostet EUR 329 und erscheint im Juli, eine Vorbestellung ist bereits im T-Online Shop möglich (in blau / in weiß - EUR 5 sparen mit Gutscheincode EUR5TOSHOP).

Ab August soll auch eine Windows XP Ausführung des Geräts mit 80 Gbyte HDD verkauft werden. Kostenpunkt: Rund EUR 400.

<Zum Test>

Acer Aspire One kommt Ende Juli, kostet EUR 329

Parallel zur Präsentation des Acer Aspire One auf der Computex lud der Hersteller die deutsche Fachpresse nach München zu einer seperaten Produktvorstellung - Acer scheint der deutsche Markt wichtig zu sein.

Aus erster Hand bekamen hier die Kollegen von notebookjournal.de Informationen zur Markteinführung des Neun-Zollers in Deutschland, die für Ende Juli zum Preis von EUR 329 geplant ist.

Für diese Summe bekommt der Kunde einen weißen oder blauen Acer Aspire One mit Intel Atom CPU, spromsparendem 9″ LCD Display, 512 Mbyte RAM, 8 Gbyte SSD und einfachem Linpus Linux (ähnlelt dem Eee PC Easy Mode).

Acer bietet zwei Akkus mit drei bzw. sechs Zellen an, die einen netzlosen Betrieb von drei bzw. sechs Stunden sicherstellen sollen. Wahrscheinlich ist, dass der kleinere Akku dem Gerät beiliegt und die größere Ausführung als Zubehör erhältlich sein wird.

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