Dell E kommt zum Kampfpreis


Der US-Branchenriese Dell meint es offenbar ernst mit seinem Einstieg in das ‘Eee PC Segment’. Die gestern von engadget.com publizierten Spezifikationen des nun Dell E genannten Netbooks (ehemals Dell Inspiron Mini) lassen für August einen weiteren gefährlichen Konkurrenten für Asus’ Eee PC 900/901 erwarten.

Der Neun-Zoller wird - wie von Dell gewohnt - in verschiedensten Konfigurationen erhältlich sein. Angedacht sind bei einer 1,6 GHz Intel Atom CPU Solid State Drives mit 4 bis 16 Gbyte Speicherplatz, 512 Mbyte oder 1 Gbyte RAM sowie wahlweise ein Linux-OS oder Windows XP.

Auf allen Dell E soll zudem ein BlackTop genanntes ‘Instant On’ Betriebssystem installiert sein, mittels dem innerhalb weniger Sekunden rudimentäre Anwendungen bedient sowie im Internet gesurft werden kann. Asus hat eine solche Technologie bereits im Januar unter dem Namen Splashtop präsentiert.

Mit der günstigsten Ausstattung soll der Dell E ab August für nur $299 verkauft werden, womit sich die Kalifornier die Preisführerschaft im 8,9″ Segment sichern dürften. Wann und für wieviel der Dell E nach Deutschland kommt, hat das Unternehmen noch nicht verlauten lassen.

Gigabyte M912 - die Alternative mit Touchscreen

Der Gigabyte M912 - vorgestellt vergangene Woche auf der Branchenmesse Computex - versucht, Anwender mit einem um 180° drehbaren 9″ Touchscreen Display für sich zu gewinnen.
Günstige Laptops mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm sind nach wie vor Mangelware, vor allem kleinere Hersteller wie Kohjinsha (SA5) haben entsprechende Geräte im Angebot.

Das 1280×768px auflösende Display lässt sich über die Tastatur klappen, womit sich der Gigabyte M912 als Tablet PC verwenden lässt. Mit 1,2 kg ist das Gerät dennoch nicht viel schwerer als vergleichbare Konkurrenzprodukte konventioneller Bauart.

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MSI Wind ab August in Deutschland

Obwohl noch nirgendwo erhältlich, wird dem MSI Wind in diesen Tagen viel Aufmerksamkeit zuteil. Der Zehn-Zoller (1024×600px) ist in seinem Segment konkurrenzlos günstig, bringt bei größerem Display kaum mehr auf die Waage als der Eee PC 900.

Anlässig der IT-Leitmesse Computex in Taiwan hat MSI heute den Launch des MSI Wind U100 als ersten Vertreter einer ganzen Produktfamilie kleiner Computer für wenig Geld angekündigt. Weiterhin ist eine 9″-Ausführung (MSI Wind U90) sowie ein MSI Wind PC tituliertes Desktop Spinoff geplant.

Der MSI Wind U100 wird von einer mit 1,6 GHz getakteten Intel Atom CPU angetrieben, die von 1 Gbyte Hauptspeicher unterstützt wird. Statt SSD setzt MSI auf eine konventionelle 80 Gbyte Festplatte, beim Betriebssystem gibt es anders als bei Asus (Eee PC 900) und HP (2133 Mini-Note) keine Alternative zu einer Windows XP Installation.

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Nokia N810 Internet Tablet - die Alternative

Wer einfach nur unterwegs im Web surfen, die eine oder andere E-Mail schreiben und Musik hören möchte, für den ist bereits ein typischer UMPC überdimensioniert.

Eine interessante Option stellt für diese Anwendergruppe das nur 226g leichte Nokia N810 Internet Tablet dar.
Die finnischen Mobile-Spezialisten haben ihren rd. EUR 360 teuren Winzling mit einigen interessanten Features ausgestattet, die man bei ähnlich bepreisten Laptops vergeblich sucht.

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Wibrain B1 kostet nur noch EUR 395

Wibrain B1

Fundamental von den meisten UMPCs unterscheidet sich der Wibrain B1 des koreanischen Digital Cube Konzern insbesondere in seinen Dimensionen. Das mit 4,8″ Touchscreen (Auflösung 1024×600) daher kommende Gerät findet in Manteltaschen Platz, wiegt nur 516 Gramm.

Nichts desto trotz kann sich die Hardware im Vergleich zur ‘großen’ Konkurrenz sehen lassen: Ein 1,2 MHz VIA Prozessor sorgt in Verbindung mit 512 Mbyte / 1 Gbyte RAM für genug Power, um zügig mit dem vorinstallierten Windows XP (opional Linux) zu arbeiten. Neben Bluetooth findet sogar eine ausklappbare Webcam im an einen Spielecomputer erinnernden B1 Platz, der in beiden Händen gehalten und beidhändig bedient werden kann.

Der B1 wurde bereits auf der CeBIT 2007 präsentiert, kam aber erst vor einigen Monaten in den Handel. Schon jetzt haben die Verkaufspreise ein Niveau ereicht, auf dem der Winzling ein attraktives Zweit-Notebook für unterwegs darstellt.

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Neues vom MSI Wind

Viele Produktbilder sowie die genauen Gerätespezifikationen hat der Motherboard-Spezialist MSI in den vergangenen Tagen zu seinem Wind PC verbreitet.

Der UMPC wird wie erwartet sowohl mit 8,9″ als auch mit 10″ Displays zu haben sein, die native 1024×600 Pixel auflösen. In den je nach Konfiguration EUR 299 bis EUR 699 teuren Geräten werkelt eine 80 Gbyte große 2,5″ Festplatte, hinzu kommen 1 Gbyte RAM. Als Betriebssystem wird Windows XP vorinstalliert. Dies geht aus einer Pressemeldung des Konzerns hervor.

Der optisch unverkennbar an den Eee PC (900) angelehnte MSI Wind kann gegenüber diesem vor allem über eine längere Laufzeit (bis zu 6h), größere Tasten, Bluetooth sowie mehr Speicherplatz (allerdings mechanisch und somit stoßempfindlich) punkten.

Mit einem Release ist zeitnah zu rechnen, aufgrund der Bestückung mit Intels neuem Atom-Prozessor jedoch nicht vor Mitte bis Ende Juni.

Eine ganze Reihe hochauflösender Fotos - bereitgestellt vom Hersteller, zuerst publiziert von Engadget China - geben einen guten visuellen Eindruck vom MSI Wind.

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Kohjinsha SA5 (E8) im Test

Der Kohjinsha SA5 (alias Kohjinsha E8) weiß mit Features zu glänzen, die Eee PC Anwender bei Ihrem Winzling schmerzlich vermissen: Eine native Auflösung von 1024×600px auf 7″, optionales Bluetooth, Touchscreen und äußerst großzügig dimensionierter Speicherplatz stehen auf der Habenseite.

Das Killer-Feature des ab EUR 510 erhältlichen Geräts ist aber zweifellos der um 180° dreh- und klappbare berührungsempfindliche Bildschirm, der den Kohjinsha SA5 in kürzester Zeit zum Tablet PC mutieren lässt.

Wir haben den Kohjinsha SA5 in den vergangenen drei Wochen ausgiebig unter die Lupe genommen und freuen uns, nun die erste deutschsprachige Review zu diesem interessanten UMPC publizieren zu können.

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HP 2133 Mini-Note ab Mai auch mit Windows XP

Der HP 2133 Mini-Note hat zweifellos das Potenzial, dem Eee PC 900 Marktanteile streitig zu machen: Ein schickes Äußeres, überzeugende Technik und nicht zuletzt die Marktmacht des weltgrößten PC-Verkäufers dürften dem UMPC zu großem Erfolg verhelfen.

Schmerzlich vermisst wurde bei dem in den USA bereits erhältlichen Gerät bislang die Möglichkeit, den HP 2133 mit vorinstalliertem Windows XP zu bestellen. Momentan haben Interessenten nur die Wahl zwischen SuSE Linux und Windows Vista, dessen Ressourcenhunger insbesondere bei den mittleren Konfigurationen negativ auffällt.

Im Mai wird dieser Missstand dem Laptop Magazine nach aber beseitigt. Hewlett Packard wird ab Mitte Mai seinem 2133 optional auch Windows XP in der ‘Professional’-Version beilegen. Sicherlich eine richtige Entscheidung: Vista-2133er krankten an einer unakzeptabel hohen Bootzeit - bei ultramobilen Geräten besonders schwerwiegend -, der Grafikchip ist mit der Darstellung der Aero-Oberfläche überfordert.
Anwendern beim Betriebssystem die Wahl zu lassen, ist ein leider immer noch kaum verbreiteter Service von PC-Herstellern.

Der HP 2133 ist seit einigen Tagen in den USA sowie ab Mai in England zu haben. Der Verkaufsstart in Deutschland wurde noch nicht datiert, sollte aber zeitnah erfolgen.

HP 2133 Mini-Note im Überblick

HP 2133 Mini-Note
HP 2133 Mini-Note

Die Übersicht zum HP 2133 Mini-Note, dem Eee PC 900 Rivalen des Weltmarktführers, ist auf eine laufend aktualisierte Infoseite umgezogen.
-> HP 2133 im Überblick

ECS G10IL - der UMTS UMPC

ECS G10IL

Schon auf der diesjährigen CeBIT hat die Elitegroup Computer Systems (ECS) - hinter ASUS, Gigabyte & MSI weltweit viertgrößter Produzent von Mainboards - mit dem G10IL ein Kommunikationswunder unter den Low Budget UMPCs vorgestellt. Zu einem Einstiegspreis von unter $500 (EUR 300) planen die Taiwanesen einen UMPC mit eingebautem UMTS/HSDPA-Modul für mobiles Internet bis 7,2Mbit zu verkaufen.

WLAN, Bluetooth und sogar ein 56k Modem komplettieren die Connectivity des ECS G10IL, welche im ‘Eee PC Segment’ ihresgleichen sucht. Hinzu kommt eine edle Optik, die nicht ohne Grund an Apple erinnert: ECS stellte früher als Zulieferer der Kalifornier iBooks und Powerbooks her.

Betrieben wird der G10IL von einem Intel Atom Prozessor und bis zu 2 Gbyte RAM, als Betriebssystem werden sowohl Linux als auch Windows XP angeboten. ECS plant das Gerät in zwei Größen - 8,9″ und 10″ Bildschirmdiagonale - anzubieten. Mehr Infos gibt das Datenblatt auf der Herstellerseite momentan nicht her, über einen Releasetermin hüllt sich ECS ebenso in Schweigen wie über eine genaue Bepreisung. Der taiwanesischen Digitimes zufolge ist zumindest letzteres noch in diesem Monat zu erwarten.

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