Hercules eCafe ec-900: Kalter Kaffee aufgewärmt

Nachdem Guillemot mit dem Hercules eCafe ec-800 im September bereits ein (zurecht) kaum wahrgenommenes Mini-Notebook in den Handel brachte, legt der französische Hersteller nun nach: Mit dem Folgemodell ec-900 möchte man technisch zur Konkurrenz aufschließen.

Tatsächlich  ist der Neun-Zoller ein großer Sprung nach vorne. Mit Intel Atom N270 CPU statt AMD Geode Prozessor, dreimal so großer Festplatte (nun 60 Gbyte), draft-n WLAN und sechszelligem Akku ist das Hercules eCafè ec-900 auf Augenhöhe mit Eee PC 901 & Co.

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Hercules eCafè im Test: Kalter Kaffee

Anhand des Hercules eCafè lässt sich gut der rasante technologische Fortschritt im jungen Netbookmarkt dokumentieren. Hätte der Acht-Zoller noch vor einem Jahr - in der “Pre-EEE-Ära” - als innovativ und funktional gegolten, muss man sich heute fragen, wem die französische Guillemot Corporation dieses Netbook eigentlich verkaufen möchte.

Schon auf dem Papier gibt das Hercules eCafè Rätsel auf. Bei der Speicherwahl etwa entschied man sich für das Schlechteste aus zwei Welten: Die nur 20 Gbyte fassende mechanische Festplatte ist kaum größer als viele SSD-Module in anderen Netbooks, die dafür in der Regel schneller sowie stoßresistent sind. Das eigentliche Plus von mechanischen Festplatten, der günstige Preis/Gbyte,  wird nicht ausgespielt.

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Hercules eCafè: Lahmes AMD/Linux Netbook

Mit der Guillemot Corporation steigt ein Unternehmen in den Netbook-Markt ein, das sich bislang vor allem im Games-Segment einen Namen gemacht hat. Unter den Handelsmarken Hercules und Thrustmaster wird vornehmlich Gamer-Zubehör (Joysticks, Grafikkarten, …) offeriert.

In sofern überrascht es nicht, dass auf der Spielemesse Games Convention Mitte August der Hercules eCafè vorgestellt wurde. Mit dem ungewöhnlichen Acht-Zoller gehen die Franzosen in verschiedener Hinsicht neue Wege. Unter dem Strich kann das inzwischen auch bestellbare Netbook aber überhaupt nicht überzeugen.

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