Netbooks werden - der Name lässt es erahnen - für den mobilen Internetzugang gekauft. Doch bevor es (außerhalb der Reichweite von WLAN-Hotspots) entspannt online geht, hat der stolze Besitzer einige Klippen zu umschiffen.
Zunächst bedarf es eines externen Modems - kein aktuelles Netbook ist für den Netzzugang via UMTS/HSDPA gerüstet. Entsprechende Modelle (ECS G10IL) und Erweiterungen (Acer Aspire One, Eee-Familie) werden wohl noch bis zum Herbst auf sich warten lassen. Bis dahin bleibt nur der Kauf eines Datensticks oder die Nutzung eines UMTS-fähigen Handys - zusätzlicher Balast zum Netbook, welches zumindest vom “Internet in der Hosentasche” (anders als MIDs) ohnehin noch ein gutes Stück entfernt ist.
Als nächstes muss ein Datentarif gewählt werden. Wer beim Surfen nicht ständig auf die Uhr oder den verbrauchten Traffic schauen will, hat zu einer Flatrate zu greifen. Los geht es aktuell mit EUR 20 monatlich für einen online abgeschlossenen Base-Kontrakt. Viele dürften sich hier der Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr stören, die wenig Raum für Flexibilität lässt.
Eine interessante Alternative für Alle, die unterwegs hauptsächlich E-Mails abrufen, gelegentlich ein bisschen Surfen sowie kurze Texte schreiben möchten, stellt der Hagenuk Pocketsurfer2 dar. Auf der CeBIT 2008 vorgestellt, ist der unter einer deutschen Traditionsmarke firmierende Pocket PC kanadischer Produktion seit dem Frühsommer auch bei uns erhältlich.














