Womit die Hersteller ihre Netbooks auch bestücken, nie machen Sie es allen Anwendern recht. Viele eigentlich sinnvolle Ausstattungsmerkmale müssen immer auch von Nutzergruppen mitbezahlt werden, die gar keine Verwendung dafür haben - etwa besonders große Festplatten von Anwendern, die ihr Netbook nur für mobilen Internetzugang nutzen.
Anders herum verärgert die Aussparung solcher Features jene, die darauf angewiesen sind. Nur in wenigen Fällen (bestes Beispiel ist internes Bluetooth) kann die Funktionalität nach dem Kauf nachgerüstet werden, ohne zusätzlichen Ballast an Bord zu haben.
Bei eigenhändigen Upgrades (Arbeitsspeicher, HDD) bleibt weiterhin immer ungenutzte Original-Hardware zurück, die nur selten zu Geld gemacht werden kann - de facto hat man die Aufrüstung also doppelt zu bezahlen.
In sofern kann zumindest der Ansatz des Dresdner Online-Shops notebookguru.de, den Kunden die Konfiguration ihres Netbooks selbst zu überlassen, voll überzeugen. Die Umsetzung hätte jedoch noch konsequenter erfolgen können.
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