Günstiges Knoppix-Netbook von Fukato

Anfang April machte die Potsdamer Fukato GmbH erstmals in Netbook-Kreisen von sich reden, als für den Frühling ein deutscher Eee PC Rivale angekündigt wurde. Bis jetzt immer noch nicht auf dem Markt, wurde das Netbook heute via Pressemitteilung entgültig zu Grabe getragen.

Im selben Atemzug kündigten die Brandenburger einen auf den Namen  datadesk Jupiter 1014a hörenden Zehn-Zoller an, der eine interessante Alternative zum aktuellen MSI Wind Einerlei darstellt.

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‘Deutscher Eee PC’ ab Mai für EUR 279,-

Die bislang noch nicht in Erscheinung getretene Fukato GmbH aus Potsdam versucht sich offenbar mit einer deutschen Antwort auf den Eee PC. Schon ab Mai soll ein Acht-Zoller mit dem etwas serrigen Namen datacask jupiter 0817a hierzulande für EUR 279,- zu haben sein.

Gegenüber dem erfolgreichen Winzling aus Taiwan kann das 1,1 KG leichte Gerät einzig über Preis und Speicherplatz (20 Gbybte HDD im Vergleich zum 4 Gbyte SSD im aktuellen Eee PC) punkten. Akkulaufzeit (3 Stunden), RAM (512 Mbyte) und native Auflösung (800×480px) entsprechen weitgehend dem Eee PC. Der verbaute AMD Geode LX 800 Prozessor (500 MHz) ist dagegen deutlich langsamer als der Celeron M des offensichtlichen Vorbildes.

Auf dem Fukato datacask jupiter 0817a kommt eine in der heutigen Presseerklärung nicht näher spezifizierte Linux Distribution zum Einsatz.

Optik und Spezifikationen scheinen allerdings noch nicht fix zu sein. Wie heise recherchierte, ist auf der Fukato-Website unter derselben Modellbezeichnung ein anderes 8″ Laptop mit 60 Gbyte HDD (ansonsten aber identischen Daten) abgebildet.
Auch darum sollte die Ankündigung vorsichtig betrachtet werden. Fukato muss erst beweisen, dass sie auf dem hart umkämpften Laptop-Markt mit zuverlässigen und hochwertigen Produkten gegen etablierte Mitbewerber bestehen können.

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