Wind bläst in deutschen Handel

MSI scheint Wort zu halten: Anfang des Monats versprach das Unternehmen einen Verkaufsstart des Netbooks MSI Wind U100 Anfang August. Und tatsächlich sind bereits heute - am letzten Tag des Vormonats - einige (wenige) glückliche Vorbesteller in Besitz des Zehn-Zollers gelangt.

Die Angebotssituation gestaltet sich dabei aktuell längst nicht so komfortabel wie bei Acer Aspire One oder Eee PC 900, die bei zahlreichen Händlern ab Lager verfügbar sind. Auch wird das MSI Wind U100 von wesentlich weniger Online-Shops vertrieben - vielleicht auch vor dem Hintergrund weniger ehrgeiziger Verkaufsziele.

Bei amazon.de kann der MSI Wind U100 aktuell nicht einmal vorbestellt werden, bei vielen anderen großen Shops dürften die Wartelisten lang sein. Beim monatelangen Lieferengpass des Eee PC 4G hat es sich als gute Idee erwiesen, bei eher schwach frequentierten Online-Shops vorzubestellen, die offenbar überproportional von ASUS beliefert wurden.

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Hagenuk Pocketsurfer2: Internet-Flatrate ab EUR 8,25/mtl.

Netbooks werden - der Name lässt es erahnen - für den mobilen Internetzugang gekauft. Doch bevor es (außerhalb der Reichweite von WLAN-Hotspots) entspannt online geht, hat der stolze Besitzer einige Klippen zu umschiffen.

Zunächst bedarf es eines externen Modems - kein aktuelles Netbook ist für den Netzzugang via UMTS/HSDPA gerüstet. Entsprechende Modelle (ECS G10IL) und Erweiterungen (Acer Aspire One, Eee-Familie) werden wohl noch bis zum Herbst auf sich warten lassen. Bis dahin bleibt nur der Kauf eines Datensticks oder die Nutzung eines UMTS-fähigen Handys - zusätzlicher Balast zum Netbook, welches zumindest vom  “Internet in der Hosentasche” (anders als MIDs) ohnehin noch ein gutes Stück entfernt ist.

Als nächstes muss ein Datentarif gewählt werden. Wer beim Surfen nicht ständig auf die Uhr oder den verbrauchten Traffic schauen will, hat zu einer Flatrate zu greifen. Los geht es aktuell mit EUR 20 monatlich für einen online abgeschlossenen Base-Kontrakt. Viele dürften sich hier der Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr stören, die wenig Raum für Flexibilität lässt.

 Eine interessante Alternative für Alle, die unterwegs hauptsächlich E-Mails abrufen, gelegentlich ein bisschen Surfen sowie kurze Texte schreiben möchten, stellt der Hagenuk Pocketsurfer2 dar. Auf der CeBIT 2008 vorgestellt, ist der unter einer deutschen Traditionsmarke firmierende Pocket PC kanadischer Produktion seit dem Frühsommer auch bei uns erhältlich.

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Gigabyte M912 im Test

Wie schon beim Acer Aspire One hat das IT-Magazin Golem keine Zeit verloren, veröffentlichte nun als erste deutsche Redaktion einen Testbericht zum Gigabyte M912.

Qualitativ hinterlässt der hochauflösende (1280 x 768px) Neun-Zoller einen gemischten Eindruck. Während die Tastatur billig wirkt, ist die Verbindung von Bildschirm und Gehäuse stabil konstruiert.

Ein Focus wurde im Test auf das berührungsempfindliche Display des Gigabyte M912 - neben dem PCIe-Slot Hauptunterschied zu anderen Netbooks - gelegt, welches jedoch zumindest in der Darstellung nicht überzeugen konnte: Spiegelungen würden nerven, Kontraste seien zu gering.
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U2010: Das neue Fujitsu Siemens Lifebook

Die Lifebook-Familie von Fujitsu Siemens erfreut sich bei Geschäftsleuten einiger Beliebtheit: Die Geräte sind klein und leicht, haben aber dennoch genug Power auch für anspruchsvolle Anwendungen.

Mit dem Fujitsu Siemens Lifebook U2010 (wir berichteten im Mai) hat das deutsch-japanische Joint Venture nun einen neuen UMPC in der Entwicklung, der gegenüber den Vormodellen noch einmal deutlich geschrumpft ist und abgenommen hat. Nur noch 680g wiegt das 5,6″ (1280×800px!) Gerät.

Trotzdem kann sich Ausstattung durchaus mit der aktueller Netbooks messen lassen: An Bord ist ein Intel Atom Prozessor (1,6 GHz) nebst 1 Gbyte RAM und einer 60 Gbyte HDD. Business-like ist der Datenturbo UMTS bereits integriert.

Das Display ist um 180° dreh- und klappbar,  mit einem Handgriff lässt sich der UMPC in einen Tablet PC verwandeln. Trotzdem bleibt der Rechner mit $1300 (EUR 830) verhältnismäßig bezahlbar.

Ein Releasedatum wurde noch nicht ausgerufen.

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Fujitsu Siemens Amilo mini farblich wandelbar

Beim Netbook-Kauf stehen Anwender bei fast jedem Modell vor der Farbwahl: Mindestens zwei Ausführungen (meist schwarz und weiß) werden offeriert. Auch pink (MSI Wind), blau (Acer Aspire One) und silber (Medion Akoya mini u.a.) sind gerne gewählte Colorierungen.

Früher oder später hat man sich aber in der Regel gerade an exotischeren Farbtönen “sattgesehen”, bereut vielleicht sogar die Auswahl. Fujitsu Siemens plant nun offenbar, Interessierten die Qual der Farbwahl abzunehmen.

Über in Sekundenschnelle wechselbare Cover soll das Fujitsu Siemens Amilo mini maximale Flexibilität bieten. Denkbar ist zum Beispiel die Nutzung des Neun-Zollers in dezentem Schwarz bei beruflichen Meetings, während vor dem Kaffeehaus-Besuch eine bunte Abdeckung eingesetzt wird.

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Belinea s.book 1 massiv verbilligt

Der insolvente PC-Hersteller Maxdata hat große Teile seines Sortiments deutlich reduziert. Betroffen davon ist auch das Netbook Belinea s.book 1, dessen Verkaufspreis fast halbiert wurde.

Der Sieben-Zoller richtet sich vor allem an Geschäftsleute, was sich auch in der Ausstattung ausdrückt: Als einziges in Deutschland erhältliches Netbook ist die Windows XP Professional Edition vorinstalliert, über ein integriertes VoIP-Telefon soll Kontakt zur Außenwelt gehalten werden.

Der Bildschirm ist berührungsempfindlich, HDD (80 Gbyte) und RAM (1 Gybte) großzügig bemessen. Auch ein DVI-Ausgang und Bluetooth sind Features, die das Netbook gegenüber vielen Konkurrenten abheben.

Bislang für über EUR 700 verkauft, kann das Belinea s.book 1 nun direkt vom Hersteller für versandkostenfreie EUR 399 geshoppt werden (auf “weitere Angebote” klicken) - deutlich weniger als jedes andere Touchscreen-bestückte Netbook kostet.

Im Test schlug sich das Belinea s.book 1 wacker, leistete sich keine unverzeihlichen Schwächen. Für unter EUR 400 ist das Netbook nun noch einmal attraktiver.

Medion Akoya mini (wieder) ausverkauft?

Gestern erst zeigten wir uns zuversichtlich über die Entwicklung des deutschen Netbook-Markts: Mit Eee PC 900, Acer Aspire One A110L und Medion Akoya mini E1210 seien gleich drei für verschiedene Anwendertypen geeignetete Modelle sofort verfügbar.

Doch die Freude hielt nur kurz an: Heute morgen hat der Medionshop den Akoya mini komplett aus dem Sortiment genommen. Das erstaunt, war das Netbook doch eine ganze Woche lang ab Lager bestellbar. Bei leeren Regalen wäre eine Vorbestellmöglichkeit nebst vsl. Lieferdatum der erwartete Schritt gewesen.

Ob das online für EUR 419 verkaufte Gerät noch einmal in den Shop kommt, ist unklar. Die Antwort der Essener auf eine entsprechende Anfrage von uns steht noch aus.

Ein anderes Szenario wäre eine bevorstehende zweite Verkaufsaktion in Aldi-Filialen. In der Vergangenheit kursierten Gerüchte, das Netbook käme aufgrund des großen Erfolgs (100.000 verkaufte Geräte innerhalb weniger Stunden) noch einmal in die Auslagen des Lebensmitteldiscounters.

<Danke IanC>

Acer Aspire One A110L überzeugt (weitgehend)

Hochsommerliche Temperaturen haben verschiedene IT-Redaktionen nicht daran gehindert, in den vergangenen Tagen den Acer Aspire One A110L unter die Lupe zu nehmen.
Während der erste Testbericht (von golem) einen gemischten Eindruck des Geräts vermittelte, konnte das Netbook in anderen Testlaboren - im Rahmen seines Einsatzzwecks - überzeugen.

Die PC Welt bescheinigt dem weniger als 1kg leichten Aspire One A110L volle Starbucks-Tauglichkeit. Damit der schicke Neun-Zoller ein Hinkucker bleibt, bedürfe es aber einer regelmäßigen Reinigung der für Dreck und Fingerabdrücke anfälligen Oberfläche.

Hauptkritikpunkte sind für die PC Welt die niedrige Akkulaufzeit (2:20h bei einfachem Surfen), das spiegelnde Display (erschwert Arbeiten in heller Umgebung) und eine etwas instabile Tastatur. Das Keyboard komme Vielschreibern jedoch deutlich mehr entgegen als das des (kleineren) Eee PC 900.

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Endlich: Die Netbooks kommen

Zum ersten mal überhaupt kann man in diesen Tagen von einer “Qual der Wahl” beim Netbook-Kauf sprechen. Der Eee PC 4G blieb nach seinem (mehrfach verschobenen) Release Ende Januar lange Zeit das einzige kaufenswerte Mini-Notebook - sofern er verfügbar war.

Das Medion Akoya mini - Anfang des Monats released - war innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Kein Wunder, erregte das interessante Aldi-Angebot doch großes mediales Aufsehen. 100.000 Geräte sollen in den 4.500 deutschen und österreichischen Filialen über die Kassenbänder gegangen sein - der endgültige Durchbruch für Netbooks in Deutschland.

Seit wenigen Tagen nun verkauft Medion das Netbook (fast baugleich mit dem MSI Wind U100) in seinem Online-Shop. Den geringen Aufpreis werden viele Interessierte in Anbetracht der sofortigen Verfügbarkeit sicherlich dankbar in Kauf nehmen.

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Fujitsu Siemens Amilo mini im Video

Knapp zwei Wochen nach den ersten Bildern des Fujitsu Siemens Amilo mini hat nun auch ein Video das Licht der Öffentlichkeit erblickt, in dem ein genauerer Blick auf das deutsch-japanische Netbook geworfen werden kann.

In der Zwischenzeit erhielten wir zudem weitere Informationen zur Ausstattung des (matten) Neun-Zollers, der voraussichtlich im Herbst für EUR 300-400 zu haben sein wird. Eine Präsentation stellte der Konzern für die IFA Ende August in Aussicht.

Das Fujitsu Siemens Amilo mini wird netbook-typisch von einem Intel Atom Prozessor angetrieben. Beim Betriebssystem setzt FuSi voll auf Microsoft: Zu Windows XP home gibt es hier - anders als bei Asus, Acer, HP und vsl. Dell - keine Alternative. Ausstattungshighlight ist der bei günstigen Mini-Notebooks seltene PCIe-Slot, mittels dem die Nachrüstung von 3G (UMTS/HSDPA) zum Kinderspiel wird.

Ob das reicht, um gegen die Konkurrenz aus Nordamerika und Fernost zu bestehen und den Abwärtstrend zu stoppen, erscheint fraglich. Gut möglich, dass die Augsburger Asus’ Beispiel folgen und noch einmal kräftig an der Preisschraube drehen.

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