Fujitsu Siemens Lifebook U2010 - mobiles Multitalent

Nachdem Asus, HP und MSI als namenhafte Notebookhersteller schon längst ihre ultramobilen Zwerge vorgestellt haben, zieht nun das deutsch-japanische Joint Venture Fujitsu Siemens nach und stellte seinen UMPC U2010 mit Intels neuem Atom-Prozessor vor.

Der Winzling setzt im Vergleich zu der neuen EEE-Reihe auf ein noch kleineres 5,6″ Touchscreen Display, welches wie bei einem Tablet-PC drehbar sein wird.

Dank geringen 610g Gewicht, UMTS- und GPS-Modul könnte Fujitsus Siemens’ neuer PC zwar die herkömmlichen Business-Reisebegleiter PDA und Notebook durch ein kompaktes Gerät ersetzen. Der Preis von 1300$ (ca. 830€) stellt den Fujitsu Highend-UMPC jedoch nicht in Konkurrenz zur Nutzergruppe des Eee PC.

Laut Pocketables wird der neue UMPC im Juli erscheinen, allerdings vorerst nur in Asien. Ein Launch in Europa ist noch nicht geplant.

UMPC Stapel

Neidische Blicke aus Kontinentaleuropa sind den Asiaten gewiss, geht es um die Verfügbarkeit von aktueller Technik.
In Fernost erscheinen viele Produkte exklusiv, andere Geräte sind Monate vor dem Rollout Anderswo zu haben - vielfach auch noch günstiger.

Die Kollegen von UMPC Fever haben in einem Video eine ganze Reihe von mobilen Kleingeräten aufeinander gestapelt. Übereinander gelegt wurden Sony Vaio P73GT, HP 2133, Nanobook, Eee PC 900 und Noahpad, zuoberst wurde ein Internet-Tablet (Argo MID) platziert.

Keines dieser Geräte ist hierzulande momentan erhältlich, lediglich das mit dem Nanobook weitgehend baugleiche Easynote XS - ein schon angegrauter UMPC der ersten Generation - ist im Handel zu finden.

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Samsung kündigt dritte Q1 Generation an

Samsung Q1

Die Samsung Q1 Modellreihe gehört zu den erfolgreichsten UMPCs überhaupt. Das erste Modell des Sieben-Zollers - als reiner Tablet-PC ohne physische Tastatur daher kommend - war schon kurz nach dem Release vor exakt zwei Jahren nahezu ausverkauft.

Q1 Ultra

Auch der Mitte 2007 erschienene Nachfolger Samsung Q1 Ultra wurde von der Presse für seine Innovatität gelobt, verkaufte sich zufriedenstellend. 100.000 Q1 konnten im vergangenen Jahr Samsung zufolge abgesetzt werden, was im UMPC-Segment durchaus als Erfolg zu werten sei.

Diese zweite Gerätegeneration wurde um eine seitlich angebrachte Tastatur sowie aktuelle Hardware und ein UMTS/HSDPA Modul ergänzt, der Touchscreen löst nun 1024×600px auf (vorher 800×480px) auf.

Zum Preis von EUR 1.299 in den Handel gekommen, hat der Verkaufspreis des 690g leichten Samsung Q1 Ultra - zumindest in der UMTS-losen Ausführung - inzwischen ein durchaus interessantes Niveau erreicht.

Für Anfang 2009 kündigte der koreanische Konzern nun eine weitere Modellüberarbeitung an. Neben einer optischen und technischen Frischzellenkur will Samsung eventuell auch an der Preisschraube drehen, den Q1 damit für größere Kundengruppen attraktiver machen.

Neuer 100$-Laptop kommt 2010

Kaum ist der erste Laptop von OLPC (One Laptop Per Child) auf dem Markt, wird auch schon die nächste Generation angekündigt - die Vision von einem völlig neuen Notebook-Konzept!

Was von außen wie ein Buch aussehen mag, versteckt die wirklich neueste Technik. Der XO-2 verzichtet auf alle herkömmlichen Notebookelemente und bietet statt Tastatur und Display einfach 2 Touchscreens an, auf dem sich einfach eine Tastatur zuschalten lässt. Damit dürften sich auch die Probleme für die unterschiedlichen Tastaturdesigns in verschiedenen Ländern lösen.

Zusätzlich lässt sich durch die Verwendung der zwei Touchscreens das Notebook auch wie ein herkömmliches Buch halten, was dem Lesevergnügen eines Ebooks bestimmt unwahrscheinlich gut tut.

Ein weiterer Unterschied zum XO-1 besteht unter anderem darin, dass der Stromverbrauch noch einmal geringer ausfallen soll. Angeblich verbraucht der neue Bildungslaptop nur noch 1 Watt (ca. 1/30 von herkömmlichen Notebooks!) und wird sich auch wieder durch eine Handkurbel aufladen lassen, wie es schon beim aktuellen Modell möglich ist.

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PC-Markt: Wachstumsschub dank Eee PC & Co.

Günstige Kleinrechner wie der Eee PC verhelfen dem eigentlich schon gesättigten PC-Markt in Deutschland zu neuen Impulsen.
Wie das Online-Magazin golem unter Berufung auf eine Gartner-Studie meldet, wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres 2,9 Millionen PCs verkauft - 17% mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehr als die Hälfte der abgesetzten Geräte waren Laptops (57%).

Während die Desktop PC Verkaufszahlen sogar leicht abnahmen, konnte der Notebook-Absatz im Vergleich zu 2007 um 40% zulegen. Einen Grund sieht eine Sprecherin des Gartner Instituts im Release des Eee PC.

Gerade der asiatische wurde vielfach von Anwendern gekauft, die bereits über Heimrechner plus Laptop verfügen und vermutlich keine alternative Investition getätigt hätten. Das macht UMPCs auch für andere Hersteller interessant, die sich auf diesem Weg ein zusätzliches Umsatzwachstum versprechen.

Von den Top 5 der in Deutschland absatzstärksten Laptop-Hersteller (in dieser Reihenfolge Fujitsu Siemens, HP, Acer, Dell und Medion) hat nur der Marktführer noch keinen ultramobilen Computer für kleines Geld angekündigt.

A110: One verkauft Sieben-Zoller für EUR 199

Anfang der Woche sorgte der IT-Reseller one.de mit der Ankündigung für Furore in der deutschen Presselandschaft, ab heute ein dem Eee PC ähnliches Laptop für EUR 279,- zu verkaufen.

Doch wer meinte, mit diesem Kampfpreis - die UVP des Eee PC 4G wird um EUR 20 unterboten - wäre das vorläufige Ende der preislichen Abwärtsspirale erreicht, sieht sich getäuscht. Ab sofort und (vorerst) bis zum 12.5. haben die Niedersachsen ein One A110 tituliertes Gerät für unglaubliche EUR 199 im Angebot.

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One A120: 7″ WinXP UMPC ab Freitag für EUR 279,-

Praktisch aus dem Nichts bekommt der Eee PC hierzulande ernsthafte Konkurrenz. Der im ostfriesischen Friedeburg ansässige IT-Händler one.de will ab kommendem Freitag ein dem Eee PC auf dem Papier nahezu gleichwertiges Laptop anbieten, den Taiwanesen aber im Preis um EUR 20,- unterbieten.

Das One A120 betitelte Gerät - heise.de zufolge eine asiatische Auftragsproduktion - kommt wie der Eee PC 4G mit einem 800×480px auflösenden 7″ Display daher.
Die Größe des Flash-Speichers (4 Gbyte) entspricht ebenso den Eee PC Spezifikationen wie der verbaute RAM-Baustein (512 Mbyte). Auch die Webcams (0,3MP) geben sich nichts.

Der 4400mAh Akku soll dem Hersteller zufolge 3,5h-4h netzlosen Betrieb ermöglichen.

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Nokia N810 Internet Tablet - die Alternative

Wer einfach nur unterwegs im Web surfen, die eine oder andere E-Mail schreiben und Musik hören möchte, für den ist bereits ein typischer UMPC überdimensioniert.

Eine interessante Option stellt für diese Anwendergruppe das nur 226g leichte Nokia N810 Internet Tablet dar.
Die finnischen Mobile-Spezialisten haben ihren rd. EUR 360 teuren Winzling mit einigen interessanten Features ausgestattet, die man bei ähnlich bepreisten Laptops vergeblich sucht.

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Atom UMPCs verspäten sich möglicherweise

Intels Atom CPU ist schon ein Erfolg, bevor das erste Gerät mit dem neuen Prozessor über eine Ladentheke ging.
Der kalifornische Halbleiterproduzent kann die gewaltige Nachfrage nach der speziell für günstige UMPCs und verwandte Geräte konzipierte CPU zumindest in den ersten Monaten bei weitem nicht befriedigen.

Branchenkreisen zufolge wird Intel im Mai nur rund 40% der bestellten CPUs ausliefern können. Betroffen davon sind Acer, MSI und Dell, die im Frühsommer mit Intel Atom bestückten UMPCs dem Eee PC 900 Konkurrenz machen wollten.
Die Konzerne haben nun die Optionen, den Rollout zu verschieben oder anfänglich nur kleine Stückzahlen auszuliefern bzw. sich auf bestimmte Märkte zu konzentrieren.

Nutznießer der Atom-Knappheit ist neben ASUS - der Eee PC 900 wird vorerst weiterhin mit dem ‘alten’ Intel Celeron M verschifft - auch Hewlett Packard: Im HP 2133 werkeln asiatische VIA-Prozessoren unterschiedlicher Taktung.

Die beiden Hersteller haben nun die Möglichkeit, sich in den kommenden Monaten einen möglicherweise entscheidenden Absatzvorsprung zum Wettbewerb zu verschaffen. Aufgrund der Ähnlichkeit vieler UMPCs - verbunden mit mangelnden Alleinstellungsmerkmalen - werden viele Interessenten kaufen, was zuerst verfügbar ist.

Update 05.04.08 Gegenüber dem deutschen Online-Magazin Golem dementierte Intel, mit der Lieferung nicht nachzukommen. Die Nachfrage liege zwar über den Erwartungen, die Kalifornier könnten sie jedoch befriedigen.

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